Ich bin auf dem richtigen (wahrhaftigen) Weg - Der Beginn meiner schamanischen Ausbildung

Kräuter

Mittlerweile habe ich bereits drei Blöcke meiner Ausbildung erleben dürfen. Der erste Block war eine Einführung in das Weltbild des Schamanismus und wir haben verschiedene Arten den Reinigens und Erdens zusammen geübt. Die beiden anderen Blöcke waren den Schamanischen Reisen gewidmet. Diese zwei Tage sind für mich immer sehr intensiv bis anstrengend. Ich hätte wohl vorher nicht gedacht, dass ich von so wenig körperlicher Anstrengung so müde sein kann. An den Abenden nach den Seminaren gehe ich meist zeitig ins Bett, weil ich zum einen ganz erfüllt bin und nichts mehr aufnehmen kann oder aber so „geplättet“ von den Erkenntnissen, die sich während der Reisen aufgetan haben, dass ich mich nur noch ausruhen kann.

Wir haben ja Anfang März begonnen und ich finde es mehr als erstaunlich wie viel ich bereits in mein Leben integrieren konnte und im Alltag mit anwende. Ich muss auch sagen, dass sich mein Weltbild erweitert hat um das, was ich vorher nicht erklären konnte und zwar irgendwie immer dazu gehörte, aber doch seltsam anmutete. Meine Intuition zum Beispiel, manchmal sogar klare Eingebungen, die sogar direkt vom Verstand abgesegnet wurden. Ich lerne jeden Tag ihnen mehr und mehr zu vertrauen und sie auch mitzuteilen, wenn sie nicht für mich, sondern für Freunde oder Familie sind. Ich frage vorher und sage, dass ich eine Idee zur Lösung hab, und ob sie sie wissen möchten.

Aber was für mich am bereichernsten ist, dass ich endlich das Gefühl habe, dass mein (Lebens-)Wunsch erfüllt wird/ist. Jeder hat doch so ein großes Thema, das er sucht im Leben, oft vergeblich aber immer danach strebt. Bei einigen ist es Erfolg, Anerkennung, Liebe oder Familie oder auch anderen zu helfen. Bei mir ist es seit ich denken kann Weisheit. Aber nicht nur Weisheit im Sinne von Wissen anhäufen, sondern gelebte Weisheit, die die tatsächlichen Wahrheiten nennt, mit denen ich etwas anfangen kann. Wahrheiten, die allgemein gültig sind und doch so persönlich, dass es dich schier umhaut. Für mich ist es tatsächlich so, dass alles nun einen Sinn ergibt, was vorher lose verbunden schien. Meine Freunde, meine Sicht auf die Welt, meine Wünsche und Bedürfnisse, die Menschen, die mir begegnen und eben meine „Eingebungen“ harmonieren endlich miteinander und lassen mich ein großes Ganzes sehen, dass sich für mich endlich stimmig anfühlt. Da hat meine verstorbene Katze wohl wirklich Recht gehabt damit, dass ich endlich das Leben leben soll, das meines ist. Danke dir Lisa, es fühlt sich toll an.

Ich gehe viel achtsamer mit mir um und fühle mich sehr geerdet und verbunden. Mir fällt es leichter, Prioritäten zu setzen und auch meinen Leidenschaften nachzugehen.
Ich hatte ja bereits den Wunsch heilen zu können und auch das Gefühl es irgendwie zu können, nur wusste ich nicht genau wie. Dass die Kräuter mit hineinspielen wusste ich bereits, aber nicht in welcher Form. Mehr und mehr lüftet sich der Schleier und ich erkenne, dass es eine Mischung aus Rezepturen aus Pflanzen für äußerliche und innere Anwendungen ist und zudem eine weitaus tiefere Arbeit, die wohl über die Augen und meine Hände erfolgt. In verschiedenen Reisen haben mir mehrere Helfer und gar Göttinnen  die gleichenHinweise gegeben. Ich solle mit meinen Händen auf den Körpern und mit meinen Augen in die Seelen schauen. Es hat mich zuerst sehr umgehauen und gleichzeitig sehr geehrt, diese Aufgabe annehmen zu dürfen. Denn das Gefühl, dass zu wollen hab ich schon länger und es teilweise zu können auch, aber es waren für mich immer nur „Zufälle“, die nichts miteinander gemein hatten. Nun weiss ich, dass es die ersten Vorboten davon waren, wo ich eigentlich hingehöre.

Durch die verschiedenen Schamanisches Reisen wurden mir meine Aufgaben und Fähigkeiten und einige meiner Helfer bereits bekannt und es ist so großartig zu wissen, dass es da so viele Wesen gibt, die mich unterstützen können und mir helfen wollen auf dem Weg dahin und auch auf meinem Weg immer dabei sein werden. Ich fühle mich dadurch sehr getragen und beschützt. Das ist ein vollkommen neues Gefühl für mich, da sich bisher das Leben meist wie ein Kampf angefühlt hat, der anstrengend aber lohnenswert war/ist aber doch unglaublich kräftezehrend. Daher bin ich sehr froh noch einen anderen leichten Weg für mich gefunden zu haben. Ich bin Sian, meiner Lehrerin/Mentorin unglaublich dankbar für all die Möglichkeiten und Zugänge, die sie mir schafft. Sie bereichert mein Leben ungemein. Und auch nur die Verbindung zu ihr ist sehr nährend für mich.

Ich habe in den vergangenen zwei Wochen sogar schon erste Reisen für meine Familie und Freunde durchgeführt,, um um Hilfe in körperlichen Problemen zu bitten. Die Antworten waren erstaunlich hilfreich und wirksam und manchmal sogar dann erst von der Person selbst deutbar. Ab und an erhalte ich auch kryptische Hinweise zu denen ich nachfragen muss oder recherchiere oder sie einfach ein paar Tage später noch mal betrachte und mir eine Lösung oder Deutung einfällt. Ich bin sehr gespannt und neugierig, wie es weitergeht, denn mein Traum diese Nacht – der mich dazu veranlasst hat, so früh morgens hier zu schreiben – hat mir noch mehr Mut gemacht, weiter zu gehen, dass meine Fähigkeiten weitaus darüber liegen, was ich derzeit glaube. Es war ein sehr spannender Traum, der genug Futter für einen Fantasy Roman bereithält. Aber wie ich in den vergangenen Wochen gelernt hab, ist die Fantasiewelt bzw. die Traumwelt nur einen kleinen Sprung, eine Trommelreise entfernt und für mich meist leicht zugänglich. 

In voller Dankbarkeit und Liebe wünsche ich euch allen eine schöne Osterzeit mir ganz viel Ruhe und schönen Momenten.

 Lydia Aho

 

 

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